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Reiseapotheke

Für ungetrübte Sommerfreuden empfiehlt es sich, eine gut ausgestattete Reiseapotheke parat zu haben. So können Sie leichte gesundheitliche Beschwerden während Ihres Urlaubs selbst behandeln.

Ein paar Produkttipps sollen Ihnen im Folgenden dabei helfen, gegen diverse leichte gesundheitliche Beschwerden während Ihres Urlaubs gewappnet zu sein:

easyear (Medizinprodukt) – lindert Ohrenschmerzen im äußeren Gehörgang
Durch Eindringen von Wasser können beispielsweise beim Schwimmen im äußeren Gehörgang schmerzhafte Beschwerden wie Entzündungen, Schwellung oder Juckreiz auftreten. Das in easyear enthaltene Glycerin zieht Wasser aus der Schwellung ab und hilft
auf diese Art, den Gehörgang wieder zu öffnen, was zur besseren Belüftung des Ohres beiträgt. Verkrustetes Ohrenschmalz wird durch Glycerin aufgeweicht, was die Selbstreinigung
des Ohres unterstützt, zudem bildet sich ein schützender Film über der betroffenen Stelle. Das darin enthaltene Lidocain wirkt oberflächlich schmerzstillend und lindert so die Beschwerden.

easystop (Arzneimittel) – hilft zuverlässig bei akuter Diarrhoe.
Hohe Temperaturen gehen oftmals mit
schlechter Wasserqualität einher und erschweren die Bedingungen im Umgang mit Lebensmitteln. Durchfall auf Reisen ist ein allseitiges und gefürchtetes Thema. Zumeist schlägt Montezumas Rache ganz unvermittelt
zu. Akute Diarrhoe ist aber nicht nur schmerzhaft und lästig, sie bringt auch den Flüssigkeits- und Energiehaushalt unseres Körpers durcheinander. easystop mit desekretionshemmenden
Wirkstoff Racecadotril hindert den Körper daran, mehr Flüssigkeit an den
Darm abzugeben als nötig. Damit sorgt es für eine schnelle Linderung bei Durchfall – ganz ohne Blähbauch oder Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem. Racecadotril ist seit 2017 im deutschen Konsensuspapier zu Reisediarrhoe als Mittel der ersten Wahl gereiht und als easystop in Österreich rezeptfrei in der Apotheke erhältlich. easystop ist zur symptomatischen Behandlung des akuten Durchfalls ab 18 Jahren zugelassen.

easygastril (Medizinprodukt) –
gegen Sodbrennen.
Viele Menschen vergessen, dass Urlaub nicht allein Erholung bedeutet, sondern für unseren Körper auch Stress darstellen kann. Zu wenig Bewegung, übermäßige Hitze und verminderte
Flüssigkeitszufuhr beeinträchtigen unser Verdauungssystem und führen oftmals zu Verstopfung (Reiseobstipation). Fremde Gerichte
mit ihren unbekannten Zutaten und Gewürzen sind zwar eine Gaumenfreude, überfordern aber oftmals Magen und Darm und führen so mitunter zu einer deutlich gesteigerten Produktion von Magensäure. Saures Aufstoßen, ein Brennen in der Brustgegend, Halskratzen und ein Druckgefühl in der Magengegend sind die Folge.

ERAPATCH (Medizinprodukt) und ERAZABAN (Arzneimittel) – zur Behandlung von Fieberblasen
80-90% der Bevölkerung über 50 Jahre tragen das Herpesvirus in sich. Besonders im Sommer belasten Einflussfaktoren wie starke UV-Strahlung sowie der häufige Wechsel von klimatisierter Innenluft zu warmer Außenluft Haut und Lippen. Hinzu kommen oft verstärkende Faktoren wie
Sonnenbrand oder Stress, die das Immunsystem zusätzlich schwächen. Dadurch ist die Gefahr für einen neuerlichen Ausbruch des sogenannten Sonnenherpes (Herpes simplex solaris) besonders hoch.

ERAZABAN Creme ist ein Arzneimittel zur Reduktion der Symptome und zur Verkürzung der Abheildauer von Fieberblasen. Der antivirale Wirkstoff Docosanol ist einzigartig in seiner Wirkungsweise, denn Docosanol hindert das Virus bereits daran, seine DNA überhaupt erst an die Körperzellen abzugeben Auf diese Weise können die Vermehrung des Virus und eine Bläschenbildung verhindert werden. Nicht zuwarten, denn eine einmal entstandene Fieberblase ist nicht mehr wegzucremen. ERAZABAN sollte unbedingt bereits beim ersten Kribbeln, Brennen oder Ziehen mehrmals täglich auf die entsprechende Stelle und die gegenüberliegende Lippe aufgetragen werden.

ERAPATCH ist ein Fieberblasenpflaster mit Hyaluronsäure (Medizinprodukt).
Die Pflaster sind in jeder Phase des Fieberblasenausbruchs einsetzbar. Die Anwendung reduziert infolge der mechanischen Barriere einerseits ein Aufkratzen der Bläschen und damit eine Superinfektion der Wunde, andererseits
aber auch die Ansteckung anderer
Personen durch virulentes Sekret. Das enthaltene Hyaluron hält die betroffene Stelle feucht und weich und reduziert damit Schmerz, Juckreiz und Spannungsgefühl. ERAPATCH Fieberblasenpflaster sind dünn, transparent und überschminkbar.

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Zuviel oder zu wenig zu tun…?

Der Grad zwischen Unter- und Überforderung ist ein schmaler. Ob Schüler oder
im Beruf – nach vielen Stunden am Schreibtisch lässt die Konzentration unweigerlich nach. Viele greifen dann zu Aufputschmitteln wie Kaffee oder Energydrinks. Auch manche Nahrungsergänzungsmittel versprechen teilweise eine wundersame Leistungssteigerung.

WISSENSWERT
Missbrauch
Umfragen bestätigen, dass viele Studenten während des Studiums zur Stressbewältigung
Medikamente einnehmen oder ADHS-Medikamente missbräuchlich anwenden.
Es ist selbstredend, dass  eine unsachgemäße Einnahme mit vielen Risiken verbunden ist. Ein Missbrauch kann zu schwerwiegenden kardiovaskulären unerwünschten Ereignissen bis hin zum plötzlichen Tod führen.Bei chronischem Missbrauch kann sich eine psychische Abhängigkeit mit anormalem Verhalten entwickeln.

Der Klassiker unter den Wachmachern ist das Koffein, dessen Wirkung wissenschaftlich belegt ist.  Als Psychostimulans wirkt es auf das zentrale Nervensystem. Bei seinem Konsum lässt die Müdigkeit nach, und die Aufmerksamkeit und Leistungsbereitschaft nehmen zu – das kann beim Lernen eine Hilfe sein.
Bei Ermüdeten ist dieser Effekt stärker ausgeprägt als bei Ausgeruhten. In höheren Dosen regt es die Atmung an und stimuliert die Skelettmuskulatur. Auch Magen und Niere werden durch Koffein beeinflusst. Es steigert die Magensäuresekretion und kann diuretisch wirken.
Mehr als vier Tassen Kaffee können zu gesteigerter Nervosität und Erregbarkeit sowie zu Schlaflosigkeit, Schweißausbrüchen bis hin zu Herzrasen führen. Wird dauerhaft zu viel Koffein konsumiert, kann es zu Herz-Kreislauf-Problemen kommen.
Für manche Personen ist der Konsum außerdem weniger geeignet, Patienten mit
•  Angststörungen
•  Schlaflosigkeit
•  Arrhythmien oder peptischen Ulzera
sollten Koffein nur vorsichtig zu sich nehmen.

Auch eine körperliche Abhängigkeit von Koffein ist im Bereich des Möglichen. Beim Entzug
treten dann häufig Symptome wie Kopfschmerzen und Müdigkeit auf. Die Entzugssymptome erreichen nach etwa 24 Stunden einen Gipfel und klingen dann über
einige Tage ab.

Koffein hat aber auch Eigenschaften, die sich, in Maßen genossen, gut auf den Körper auswirken. Koffein ist nicht nur in Kaffee oder manchen Tees enthalten, sondern wird auch vielen Energydrinks künstlich zugesetzt. Diese enthalten neben einem recht hohen Anteil an Zucker- oder Süßungsmitteln außerdem  noch häufig Taurin, dessen leistungssteigernde Wirkung umstritten ist.
Beim Verzehr größerer Mengen kann die als unbedenklich geltende Menge Koffein allerdings schnell überschritten werden. Gleichzeitiger Konsum größerer Mengen Alkohol oder ausgiebige körperliche Belastung können sich zusätzlich negativ auf das Herz-Kreislauf-System auswirken. Kindern, Schwangeren, Stillenden und koffein-empfindlichen Personen rät das Institut vom Konsum ab.

Unterstützung aus der Natur
Zahlreiche pflanzliche Mittel versprechen bei Einnahme ebenso eine Steigerung der Konzentration. Einige haben vom Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel der Europäischen Arzneimittelagentur den Status gegen vorübergehende Müdigkeit und Schwäche erhalten. Dazu gehören Mateblätter, Guarana, Grüner Tee und Kolasamen sowie außerdem Taigawurzel, Ginseng-wurzel und Rosenwurzstock.

Ginseng gegen Ermüdung
Untersuchungen zeigen, dass durch eine kontinuierliche Einnahme von Ginseng Präparaten die geistige Ermüdungskurve abgeflacht werden kann. Auch eine Besserung der psychischen Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen.
HINWEIS: Ein Zuviel kann zu Überempfindlichkeitsreaktionen wie Urtikaria oder Juckreiz und zu Schlaflosigkeit führen.

Stimulierende Taigawurzel und Rosenwurz
Eine stimulierende Wirkung scheint auch dieTaigawurzel zu haben. Für den Rosenwurz-Extrakt ist ein signifikanter Rückgang stressbedingter Müdigkeit sowie eine bessere Leistungsfähigkeit dokumentiert.
HINWEIS: Zubereitungen aus Taigawurzel oder  Rosenwurzwurzel können bei Überdosierung, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Tachykardie und Kopfschmerzen verursachen.

 

 

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Von Desinfektion bis zur Keimtötung

Wenn Magen-Darm-Infekte kursieren, immungeschwächte Personen oder infizierte Pflegebedürftige im Haushalt leben, ist Desinfektion angezeigt. Auch in der Wundversorgung und auf Reisen sind Desinfektionsmittel nützlich.

Tipp:

Der Aroma-Diffuser unterstützt Sie bei der regelmäßigen und schonenden Anwendung ätherischer Öle. Diese werden mit Ultraschall-Technologie schonend in die Luft gebracht.

WISSENSWERT

Desinfektionsmittel
die am Menschen angewendet werden, müssen als Arzneimittel zugelassen sein. Für andere Anwendungsarten gilt die Biozid- und die Medizinprodukteverordnung.
Wünschenswert ist ein breites Wirkungsspektrum, schneller Wirkeintritt und geringe Umweltbelastung. Ein allergisierendes Potenzial geht von allen Desinfektionsmitteln aus, wenn sie über längere Zeit angewendet werden. Dem kann man entgegenwirken, wenn man in größeren Zeitabständen Präparate mit
unterschiedlichen Wirkstoffen anwendet.

Mikroorganismen haben sich als unsichtbare Welt in allen Bereichen unserer Umgebung (Geosphäre, Hydrosphäre, Atmosphäre) und unseres Lebens als physiologische mikrobielle Flora in uns etabliert. Ihre Zahl kann nur geschätzt werden und nur ein Bruchteil, vermutlich etwa 1-2%, ist im Labor kultivierbar. Obwohl Mikroorganismen oft mit Krankheitserregern assoziiert werden, hat der größte Teil für den Menschen vielfältige positive Funktionen. Der positive Effekt der physiologischen Keimflora auf zahlreiche Körperfunktionen (Verdauung, Hautgesundheit und Immunabwehr) kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.

Das krankheitserregende Potenzial von Mikroorganismen ergibt sich nicht allein aus der Art des Erregers. Hinzu kommen zum Beispiel die Fähigkeit, Giftstoffe zu synthetisieren oder die körpereigene Immunabwehr zu unterlaufen und dadurch das Wachstum im menschlichen Organismus zu ermög lichen. Dann spricht man von „obligat pathogenen“ Erregern.
Auch eine gewisse Empfänglichkeit eines immungeschwächten Körpers kann Voraussetzung für eine Infektionserkrankung durch
einen bestimmten Erreger sein.

Desinfektion
Die ursprüngliche Bedeutung des vom Lateinischen »inficere« abstammenden Wortes Infektion ist das Anste cken, Färben, Vermischen oder auch Vergiften. Im Wortsinn ist es Ziel einer Desinfektion, einen Gegenstand in einen Zustand zu versetzen, in dem er nicht mehr infektiös, also nicht mehr ansteckend ist. Defini tionsgemäß ist dafür eine Keimreduktion nötig. Das bedeutet, dass nach der Desinfektion von einer Million Keimen nur noch 10 lebensfähig sein sollten.

Sterilisation
Die Sterilisation (lat.: sterilis; unfrucht bar, ertraglos) zielt auf vollständige Keimfreiheit ab. Beispielsweise nötig bei der Aufbereitung von medizinischen Instrumenten. Die angestrebte Keimreduktion liegt um eine Zehnerpotenz höher als bei der Desinfektion. Im Idealfall bleibt also nur 1 einziger Keim aus einer Million Einheiten übrig. Auch Mikroorganismen im Sporen zustand werden inaktiviert.

Sanitisierung
Im Zusammenhang mit industriellen Rohrleitungen und Containern, fällt häufig der Begriff Sanitisierung (lat.: sanitas, Gesundheit, gesunder Zustand). Er steht für eine Anwendung von Methoden, die über gewöhnliche Reinigungsmaßnahmen hinausgehen und die Keim belastung möglichst weitgehend vermindern, ohne zwangsläufig auf vollständige Keimfreiheit abzuzielen.

Antiseptik
Unter dem Begriff Antiseptik versteht man in der Medizin die Abtötung von Mikro organismen auf Schleimhäuten oder Wunden mit Desinfektionsmitteln. Dagegen steht der Begriff Aseptik für das Ziel, keimfrei zu arbeiten und Mikro organismen von lebendem Gewebe fernzuhalten. Hierfür können verschiedene Maßnahmen eingesetzt werden, zum Beispiel Verwendung steriler In strumente, Desinfektion der Luft und Tragen steriler Handschuhe und eines Mundschutzes.
Zu Hause genügt es übrigens in den meisten Fällen, sich gründlich die Hände zu waschen, um sich vor einer Infektion zu schützen. Wenn im Umfeld besonders infektionsanfällige Menschen leben, kann anstelle von Händewaschen die Händedesinfektion sinnvoll sein. Die am häufigsten eingesetzten Desinfetionsmittel basieren auf verdünnten Alkoholen mit hoher Verträglichkeit und Wirksamkeit.

WISSENSWERT
SARS-CoV-2 gehört, wie viele andere humanpathogene Viren (z.B. Influenza, Ebola, Mumps und Masern) zu den Viren mit Virushülle. Sie sind durch Desinfektionsmittel einfacher zu inaktivieren als unbehüllte Viren. Daher sind zur Händedesinfektion Ethanol-basierte Mittel mit einem Gehalt ab 62% Ethanol wirksam. Auch Alkohol-basierte Händedesinfektionsmittel auf Propanol-Basis mit der Deklarierung „begrenzt viruzid“ funktionieren. Zur Gewährleistung einer sicheren Wirkung muss die gesamte Oberfläche der Hand ausreichend benetzt
werden. Hierfür werden mindestens 3 ml benötigt. Danach müssen die Hände an der Luft trocknen.

Trockene Raumluft fördert
die Viren-Verbreitung


Eine aktuelle Studie belegt: Die Ausbreitung des Coronavirus wird nach Angaben eines Forscherteams aus Leipzig und Indien auch von der Luftfeuchtigkeit beeinflusst.
Eine relative Feuchte von 40 bis 60 Prozent könne die Ausbreitung der Viren und deren Aufnahme über die Nasenschleimhaut reduzieren. Bei höherer Luftfeuchtigkeit würden die Tröpfchen schneller zu Boden fallen und könnten weniger von Gesunden eingeatmet werden. Eine Luftfeuchtigkeit von mindestens 40-60% gilt demzufolge als gesund und würde die Auswirkungen von COVID-19 und auch die von anderen Viruserkrankungen wie beispielsweise der saisonalen Grippe reduzieren. Diese Erkenntnisse sind besonders für die kommende Wintersaison von Bedeutung, wenn sich die Menschen mehr in aufgeheizten Räumen aufhalten.
Das Erwärmen der Frischluft sorgt nämlich dafür, dass diese austrocknet. In unserer Klimazone herrscht daher in Innenräumen während der Heizsaison meist ein sehr trockenes Raumklima.
Allgemein wird eine relative Luftfeuchtigkeit von 50% und eine Raumtemperatur von 20° C als das optimale Raumklima betrachtet, dies kann man mit einem einfachen Hygrometer messen.

Raumpflanzen als Schadstoff-Killer

Efeu macht sich nicht nur an der Hauswand gut sondern auch im Wohnraum. Aber noch besser: Die Pflanze filtert bis zu 94 % der Schadstoffe aus der Luft, wie eine NASA-Studie festgestellt hat. Sogar Schimmelsporen zieht Efeu zu 80 % aus der Luft.
Besonders gut für das Raumklima sind auch das Einblatt (Spathiphyllum) und der Schwertfarn (Nephrolepis exaltata): Sie absorbieren z.B. Benzol, Formaldehyd, Trichlorethen, Xylolen, Tuloul und Ammoniak… und sind damit eine der fleißigsten Luftverbesserer.

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Altes Wissen der Hildegard von Bingen

Als Leiterin eines Frauenklosters wurde ihr jedoch eine zentrale
politische wie auch geistige Führungsrolle zuteil und ihre Worte fanden bei den Großen der Zeit Gehör. 

Durch einen Zufall wurde ihr umfangreiches Wissen wiederentdeckt. Der Arzt Dr. GottfriedHertzka war im 2. Weltkrieg als Arzt an der Front tätig. Medikamente gab es kaum, viele seiner Patienten verstarben. In einer Bibliothek fand er eine alte Schrift über Hildegard’sche Rezepturen.
Aus Mangel an Alternativen begann Dr. Hertzka, dem als ausgebildeter Schulmediziner die Kräuterheilkunde kaum bekannt war, Kräuter zu sammeln und mit diesen seine Patienten zu behandeln. Beeindruckt von der Wirkung der zum Teil sehr einfachen Rezepturen begann er, sich intensiv mit der Medizin der mittlerweile heiliggesprochenen Hildegard von Bingen auseinanderzusetzen.


Hildegard von Bingen hat unzählige Rezepturen und Heilmethoden niedergeschrieben wobei sie auf die Kraft der Natur zurückgreift. Gewürze und Kräuter wurden in unterschiedlichster Zubereitung bei diversen Leiden eingesetzt. Etwa 2000 Rezepturen sind bekannt.
Das Behandlungskonzept beruht darauf den Menschen ganzheitlich zu behandeln. Die Umwelt der Patienten wird berücksichtigt, die  Ernährung und die psychische Verfassung. Wichtig sind zudem Geisteshaltung und regelmäßige innere Reinigung.


Bei der Ernährung ist für Hildegard von Bingen nicht nur die Auswahl der Lebensmittel sondern auch die „discretio“, das richtige Maß entscheidend.
Wer maßlos lebt, sei es beim Essen, Trinken oder dem Lebensstil, der überfordert Seele und Körper und wird krank.

In ihrem Werk “Physica” empfiehlt Hildegard von Bingen bestimmte Grundnahrungsmittel:

Getreide
Zu Hildegards Zeiten stand neben Dinkel, dem sie den Vorzug gab, auch Gerste, Hafer, Roggen und Buchweizen auf dem Speiseplan. Getreide bildete die Nahrungsgrundlage und wurde meist als
Brei oder Mus gegessen.

Gemüse
Optimalerweise sollte Gemüse gedünstet oder gekocht werden. Empfohlen u.a. Fenchel, Bohnen, Sellerie, Edelkastanien.

Obst

verarbeitet Hildegard von Bingen gerne zu Kompott, wobei sie gerne zu Äpfeln, Birnen, Brombeeren, Himbeeren oder auch Quitten greift.

Fleisch & Fisch
Hier empfiehlt Hildegard vor allem Wild, Lamm, Geflügel oder Fisch.

Als Küchengifte, die es v.a. für Kranke zu meiden gilt nennt sie u.a. Zwetschken, Pfirsiche, Erdbeeren, Lauch, Kohlgewächse, Weizenmehl u. Schweinefleisch.

Wichtig ist Hildegard, den Tag mit einem warmen Frühstück zu beginnen, bei spielsweise einem Habermusbrei, um den Körper von innen zu wärmen.

Mahlzeiten sollten immer
gut gekaut werden.
Jeder Mensch kann etwas Gutes tun,
indem er auf die Ernährung achtet.


Hildegard weist in ihrer Lehre darauf hin, dass nicht jeder Mensch alles
essen kann – sie charakterisiert Menschen nach verschiedenen Typen und richtet nach jenen ihre Ernährungsempfehlungen.
Hildegard von Bingens Typeneinteilung gleicht der, die schon die griechischen Heilkundigen in der Vier-Säfte-Lehre beschrieben:

  • Der SANGUINIKER gesprächig,
    überzeugend, kreativ, optimistisch
  • Der CHOLERIKER dominant, ehrgeizig, ungeduldig, selbstbewusst
  • Der MELANCHOLIKER sensibel,
    ordentlich, treu, einfühlsam
  • Der PHLEGMATIKER gemütlich,
    tolerant, friedliebend


Auch die Gemütsverfassung spielt eine große Rolle. Freude und Zufriedenheit stärken den Körper. Neid, Hass oder Gier machen krank und verhindern Gesundheit.

Ein Gebiet, das Hildegard ausführlich behandelt, umfasst die Reinigung des Körpers. Viele Krankheiten entstehen, weil die Entgiftungsorgane überlastet sind. Sie beschreibt dazu verschiedene
Ausleitverfahren:

Heilfasten
wird auch als Chirurgie ohne Messer bezeichnet. Vor jedem großen Feiertag findet sich eine Fastenempfehlung:
40 Tage vor Ostern, 3 Wochen vor Weihnachten. Zusätzlich werden Freitage und Mittwoche als Fastentage empfohlen. Fasten ist Hochleistung für den Körper. Dazu braucht der Körper Zeit, Muße und Unterstützung beim Entgiften.

Aderlass
Die Blutdiagnostik nach dem Aussehen des Blutes bildet ein Herzstück
der Hildegard-Medizin.

Schröpfen
war zur Zeit Hildegards eine weit verbreitete Behandlungsmethode bei
vielen Leiden und wird heute wiederentdeckt.

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Räuchern

Seit Menschengedenken wurden Pflanzenstoffe verräuchert, um Orte zu reinigen, Krankheiten zu besiegen oder eine Verbindung mit höheren Dimensionen zu schaffen.

Von der Antike über das alte Ägypten, die Germanen, das Inkareich oder die indianische Kultur gehörte das Räuchern zum alltäglichen Bestandteil des Lebens. 

 

Was bewog die Menschen über Jahrhunderte hinweg zu diesen Räucherritualen? 

Wie können wir auch in heutiger Zeit davon profitieren? 

Bei welchen Gelegenheiten können wir Räuchern hilfreich in unser Leben einbinden? 

Allgäuer Heilkräuterkerzen

Die Kerzen werden nach altem Heilwissen in einer Allgäuer Manufaktur von Hand hergestellt. Die für die Herstellung verwendeten Heilkräuter stammen aus dem Eigenanbau oder aus Wildsammlung. Durch diese besondere Herstellung erhalten die Kerzen eine besondere Wirkung mit einer sehr feinen Schwingung.
Als Wachssubstanz werden nur hochwertige pflanzliche Stearine verwendet.
Die Heilkräuterkerzen bestehen aus rein natürlichen Substanzen. Dadurch erhalten sie einen äußerst zarten Duft.

Die Kerzen werden mehrfach von Hand bearbeitet und in Form gebracht. Ihre Wirkung ist sehr beeindruckend.
Die feinstofflichen Schwingungen der jeweiligen Themen, kann man in Umgebung einer abbrennenden Kerze sehr gut wahrnehmen. Die Schwingung kann verändert werden und eine positive Veränderung herbeiführen.
Besonders effektiv ist die parallele Verwendung von passenden Räucherwerk.

Wirkung: Die Wirkungsweise ist ähnlich einer feinen Räucherung. Transformiert durch das Feuer wird die Information und Schwingung der Auszüge, ätherischen Öle, Essenzen und Tinkturen freigesetzt und unterstützt unsere eigenen geistigen Intentionen und mentalen Absichten.

Hinweis: Das Abbrennen einer Kerze muss immer beaufsichtigt werden. Verlassen Sie niemals den Raum ohne die Kerze zu löschen. Verwenden Sie immer einen nicht brennbaren Untersetzer.

Bei unseren Heilkräuterkerzen handelt es sich um ein rein natürliches Produkt.

Sie sind NICHT mit handelsüblichen DUFTKERZEN zu vergleichen.

Lebensthemen

Rituale sind für uns Menschen wichtig, sie geben Halt und Kraft.

Bei besonderen Ereignissen können wir damit bewusste Übergänge schaffen und markieren.

Wenn Sie möchten, können Sie die Heilkräuterkerze für Ihr persönliches Ritual verwenden – nehmen Sie sich Zeit, schaffen Sie ihren eigenen heiligen Raum.
Zünden Sie die Kerze an und richten Sie Ihre Gedanken rein und in Liebe auf den gewünschten Zustand.

Möge er sich so, oder besser für Alle, zum höchsten Wohle Aller, erfüllen!

Jahresrad

Unsere Ahnen feierten vier Sonnenfeste und vier Mondfeste, letztere fanden wahrscheinlich an Neumond, Vollmond oder Sichelmond statt – erst in der Christianisierung wurden fixe Daten daraus.

Nach alter Tradition begann das Jahr mit dem Neumond im November.
Christi Geburt wurde erst im früheren Mittelalter auf den 24. Dezember datiert, davor feierte man an diesem Tag die Wiedergeburt des Sonnengottes, da die Tage wieder länger wurden.Die Zeit zwishcen den Jahren diente zur Harmonisierung von Mond- und Sonnenjahr.

Die Heilkräuter-Jahresradkerzen unterstützen uns mit der jeweiligen Heilpflanzen, sich vertrauensvoll auf die Übergänge einzulassen, innezuhalten und sich selbst bewusstwerden.

Die Kerzen können unabhängig von den Jahreskreisfesten zu den unterschiedlichsten Themen verwendet werden.

Geist der Bäume

Bei dieser Serie der Allgäuer Heilkräuter Kerzen steht pro Kerze und Thema ein Baum mit seinen Aspekten und Schwingungen als beseeltes Individuum oder in seiner Aufgabe für Natur, Wald und Mensch im Vordergrund.

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L’Oreal Dermokosmetik

Entdecken Sie die 1. dermatologische Anti-Aging Ampulle von Vichy, mit der Sie verschiedene Arten von Falten und einen fahlen Teint mildern.

Die Vichy-Ampullen liefern Ihnen eine hochkonzentrierte, minimalistische Formel mit 3 wichtigen Anti-Age Inhaltsstoffen: Kollagen-stimulierende Biopeptide10 % pures Vitamin C und multi-molekulares Hyaluron

Hochwirksam: 

  • sofort straffend & feuchtigkeitsspendend
  • sichtbar aufgefüllte Falten
  • jünger aussehende, strahlende Haut

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  • nur 10 Inhaltsstoffe
  • ohne Duftstoffe

mit Dermatologen entwickelt:

medizinische Braunglas-Ampulle

Die Wirksamkeit der Anti-Aging-Ampullen wurde wissenschaftlich bewiesen.

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  • 10 % PURES VITAMIN C
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HAUTTYP
Alle Hauttypen

ANWENDUNG
Morgens + abends

NUTZEN
Nach 10 Tagen fühlt sich die Haut hydratisiert und straffer an. Nach einem Monat werden Falten gemindert.

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Dr. Juchheim Effektkosmetik

Dr. Juchheim Methode

Die Dr. Juchheim Methode ist eine Synthese aus natürlichen Wirkstoffen und modernster Hightech-Wissenschaft. Die Komponenten sind exakt aufeinander abgestimmt und werden nach eigenen Verfahren verarbeitet. Das Ergebnis: Sichtbare Soforteffekte, gepaart mit eindrucksvoller Langzeitwirkung. Das Beste daran ist, dass jeder diese Ergebnisse bequem zu Hause ohne aufwendige oder fachkosmetische Betreuung sofort erzielen kann.

„Es müssen mehrere Puzzlesteine zusammenkommen, damit etwas umfassend wirkt.“

Diese Überzeugung liegt der Forschung und der gesamten Palette der Dr. Juchheim Methode zugrunde. In seiner 35-jährigen Tätigkeit hat der bekannte Arzt schon immer auf die Verbindung der aktuellen Technologie mit traditioneller Heilkunst aus fernen Ländern gesetzt. So nutzte er die traditionelle indische Ayurveda-Lehre schon lange, bevor sie in der westlichen Welt weithin bekannt wurde. Auf seinen ausgedehnten Reisen durch Indien, Asien und Afrika studierte er die faszinierende Wirkung fremder Heilpflanzen und begann ausgedehnte Forschungen.

Neben der Arbeit über traditionelle Heil- und Pflegemethoden wurde immer auch der gerade aktuelle Stand der Wissenschaft und Forschung in die Entwicklungen mit einbezogen.

Dr. Jürgen Juchheim versteht seine Arbeit ganzheitlich: Die Wirkstoffe der Effektkosmetik, die seinen Namen tragen, müssen ähnlich wie Instrumente in einem Orchester aufeinander abgestimmt werden, um optimal zu wirken. Bereits geringfügige Änderungen der Konzentrationen können zu unterschiedlichen Wirkungen führen. Wer die Wirkung mit eigenen Augen sieht, glaubt tatsächlich sofort, dass hier die Grenze von der Wissenschaft zur Kunst überschritten wird.

 

Die Entdeckung des „3-D-Effektes“
Ein großer Fortschritt in der Kosmetik war die allgemeine Erkenntnis, dass pflanzliche Wirkstoffe mit lipophilen Anteilen in tiefere Hautschichten vordringen und dort wirksam werden.
Auf dieser Erkenntnis aufbauend kam Dr. Juchheim eines Tages auf die geniale Idee, diese „Schleusfaktoren“ mit aktivierenden und durchblutungsfördernden Wirkstoffen zu kombinieren. Er brannte darauf, diese Idee im Labor umzusetzen und zu testen. Konnte hierdurch eine um das Vielfache stärkere Wirkung von Kosmetika erzielt werden?

Stammzellen
Menschliche Stammzellen stecken in der Oberhaut, wo sie neue, frische Hautzellen produzieren und für die permanente Regeneration der Haut sorgen. Mit dem Alter machen die dermalen Stammzellen schlapp. Um sie wieder fit zu bekommen, werden speziell gezüchtete pflanzliche Stammzellen zu den Hautstammzellen geschleust. Auf die müden Hautzellen wirkt das wie ein Wake-up-Call. Denn in dem Moment, in dem die Pflanzenstammzelle an die Hautstammzelle andockt, wird diese zu neuem Leben geweckt und beginnt wieder mit der Zellerneuerung.
Auf diese Weise kann die Haut sich von den Stammzellen her neu regenerieren, und der Teint sieht länger frisch und ebenmäßiger aus. Die Zeichen der Hautalterung werden verzögert.

Peptide
Peptide kommen natürlicherweise in der Haut und im Körper vor und bestehen aus mehreren Aminosäuren (Bausteine des körpereigenen Eiweißes). Es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Peptide, die auch ganz unterschiedliche Funktionen haben. In der Effektkosmetik können Peptide die Haut straffen, die Synthese von Kollagen und Elastin anregen, die Zellenneubildung fördern und die Regeneration der Haut aktivieren.
Für Dr. Juchheim sind Peptide Gegenstand intensiver Forschung. So konnte in Untersuchungen festgestellt werden, dass bestimmte Peptidkombinationen antioxidativ wirken, Falten glätten und die Haut frischer und jünger aussehen lassen. In der Effektkosmetik spielen Peptide eine große Rolle und tragen maßgeblich zur beeindruckenden Wirkung der Dr. Juchheim Methode bei.

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BMI (Bodymassindex) Berechnung

Das ist allerdings nicht immer leicht zu erkennen. Auch wer nicht übergewichtig ist, kann zu viel Fett und gleichzeitig zu wenig Muskelmasse im Körper haben. Körperfett über 25% bei Männern und über 35% bei Frauen sind gesundheitlich bedenklich.

Der BMI berechnet sich aus dem Körpergewicht [kg] dividiert durch das Quadrat der Körpergröße [m2].
Die Formel lautet: BMI = Körpergewicht : (Körpergröße in m)2.
Die Einheit des BMI ist demnach kg/m2 .
Dies bedeutet, eine Person mit einer Körpergröße von 160 cm und einem Körpergewicht von 60 kg hat einen BMI von 23,4 [60 : (1,6 m) 2 = 23,4].

Folgende Tabelle zeigt BMI-Werte für verschiedene Altersgruppen:

Alter BMI

19-24 Jahre 19-24

25-34 Jahre 20-25

35-44 Jahre 21-26

45-54 Jahre 22-27

55-64 Jahre 23-28

>64 Jahre 24-29

Klassifikation männlich weiblich

Untergewicht <20 <19

Normalgewicht 20-25 19-24

Übergewicht 25-30 24-30

Adipositas 30-40 30-40

massive Adipositas >40 >40

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Allergieberatung

Allergien sind eine Herausforderung für den Alltag

Allergien haben sich zur Volkskrankheit Nummer 1 entwickelt. Denn bereits heute leiden 25 bis 30 Prozent aller Österreicher an einer Allergie. International geht man davon aus, dass bis 2030 jeder zweite Europäer an einer Allergie erkranken wird.

Der so genannte „Heuschnupfen“ hat sich in den Industrieländern inzwischen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Anders als der Name suggeriert, hat die Erkrankung allerdings nichts mit Heu zu tun. Die Symptome entstehen aufgrund einer allergischen Reaktion auf bestimmte Stoffe.

Allergieauslöser

Die möglichen Auslöser einer Allergie sind vielfältig und reichen von verschiedenen Pollen über Tierhaare zu Hausstaub und Schimmelpilzen. Die Gemeinsamkeit der Stoffe besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit prinzipiell für den Organismus völlig unschädlich ist, der Körper sie jedoch als Krankheitserreger einstuft und entsprechend bekämpft.

Da der Heuschnupfen sich mit zunehmender Industrialisierung immer weiter verbreitet hat und in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen kaum vorkommt, besteht die Vermutung, dass Heuschnupfen möglicherweise durch übertriebene Hygiene verursacht oder zumindest begünstigt wird.

Sehr häufig sind Allergien auf Gräserpollen, welche die Betroffenen den ganzen Sommer begleiten. Rispengräser, Flug- und Glatthafer sowie Knäuelgras stehen hier an der Spitze. Unter den Wildkräutern führen die Pollen von Beifuß, Sauerampfer und Spitzwegerich häufig zu Heuschnupfen. Die Pollen von Blumen sind schwerer und werden nicht kilometerweit durch die Luft getragen.

Doch was genau eine Allergie auslöst und warum einige Menschen schwerer davon betroffen sind als andere, ist für die Forschung nach wie vor ein Rätsel. Fest steht: Auch das Alter schützt nicht vor der Entwicklung einer Allergie. Sogar ältere Menschen können plötzlich eine Allergie entwickeln.

Der Klimawandel verändert auch die Pollen. Die gestiegenen Ozonwerte erhöhen die Unverträglichkeit von Pollen, die Erderwärmung verlängert die Phasen des Pollenflugs. Die Saison beginnt in milden Wintern in Europa bereits Ende Dezember mit der Haselnuss, im Februar schließt sich die Birke an und endet erst im Oktober mit dem Beifuß.

Am verbreitetsten unter den Allergien sind Nahrungsmittel- und Pollenallergien. Dabei entwickelt der Körper plötzlich Antikörper gegen Stoffe, die er zuvor gut vertragen hat. Unser Körper reagiert mit den bekannten Symptomen wie Juckreiz, Ausschlag, triefender Nase, aber auch Durchfall und Erbrechen. Ärzte raten, auch bei den ersten leichten Symptomen rasch einen Arzt aufzusuchen, damit aus einem Heuschnupfen kein chronisches Asthma wird.

Tipps für Allergiker:

Informieren Sie sich rechtzeitig durch einen Pollenflugkalendar (hier sollte der Link zum aktuellen Pollenflugkalender abrufbar sein) über die aktuelle Verbreitung der allergieauslösenden Stoffe. Halten Sie Notfallmedikamente bereit.

Verzichten Sie auf das Rauchen, um Ihre Atemwege nicht zusätzlich zu reizen. Experten empfehlen Allergikern während der Pollensaison mehrmals täglich zu duschen und die Kleidung vor dem Schlafengehen zu wechseln – und sie außerhalb des Zimmers zu deponieren, in dem geschlafen wird.
Neben allergiedämpfenden Mitteln beugt eine Hypersensibilisierung einer allergischen Reaktion vor. Dabei bringt der Arzt den Körper über einen längeren Zeitraum mit leichten Dosen des Allergens in Kontakt, damit er sich langsam daran gewöhnt und nicht mehr darauf reagiert.

Sie sind Allergiker? Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen Ihren individuellen abgestimmten Allergieplan zusammen.